Re: Clipping - Video-DVD als Langspielplatte

1:03 am Allgemein

href=”http://www.p2pworld.to/ed2k-dokumentationen/215179-arte-themenabend-menschenhandel-ein-weltweites-verbrechen.html”>videoersteuerte
> Signale mit deutlich sichtbaren (wenn auch noch nicht vom gemeinen
> User hoerbaren) Clipping sind schon fast an der Tagesordnung. Und das
> voellig unverstaendlicherweise bei Inhalten welche oft nur einen
> winzigen Bruchteil an Dynamik enthalten als welches das Format
> insgesamt hergeben wuerde.
> Warscheinlich gilt die primitive Devise je lauter desto besser.
Genau so ist es, zuerst wird mit dem Kompressor das letzte bisschen
Dynamik zugunsten der “Fettheit” des Sounds rausgepreßt. Und dann
wird noch volle Kanne in die digitale Aussteuerung gefahren, damit es
auch im kleinsten Brüllwürfel noch irgendwie dröhnt. Ist seit Mitte
der 90er entstanden und Pflicht bei allen Pop/Rock/Dance/etc. CDs.
Man muß nur zum Vergleich eine CD aus den 80ern oder Anfang der 90er
auflegen, gefühlte Lautstärke ist sicher 20 dB weniger.
Warum man das nicht oder kaum hört: Clipping verursacht breitbandiges
Knacksen oder ähnliches. An den Stellen, an denen das Clipping am
stärksten ist, spielt meistens die Drum-Machine bzw. Schlagzeug, die
ja sowieso breitbandigen Krach erzeugen. Ergo merkts keiner, außer
daß es halt lauter ist.
Lustig wirds, wenn dann die Pop- oder gar Teenie-Sender noch ihren
Optimode und Badewannen-Frequenzgang draufknallen, und dann womöglich
die Kiddies dasselbe nochmal mit ihrer Auto- oder Heim-PA…
Schlimmer gehts immer… Bald sind die Sender selbst eine bessere
Quelle für weißes Rauschen als die ungenutzten UKW-Frequenzen
dazwischen… Das ist auch dringend nötig, denn dank DAB

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