Re: 16->24 Bit? - Video-DVD als Langspielplatte
Mai 31, 2008 Allgemein No Comments> Was will er denn da bessermachen? 16 Bit sind nunmal 16 Bit und
> fertig, ich wüsste nicht wie man aus weniger auf einmal mehr zaubern
> können sollte.
Stimmt, objektiv betrachtet wird keine Information hinzugefügt.
Trotzdem: Die auf 24-Bit “aufgeblasene” Aufnahme wird, sofern ein
“raffiniertes” Interpolationsverfahren verwendet wird, subjektiv
besser klingen als die ursprüngliche 16-Bit-Aufnahme. Viele neuere
CD-Player (z.B. von Pioneer) haben ein solches Verfahren eingebaut
(heißt dann z.B. “HiBit-Schaltung” o. “Legato Link”) und führen eine
solche Auflösungserhöhung “on the fly” durch.
Nein, es ist kein Voodoo, es funktioniert wirklich. Unser Gehör lässt
sich da sozusagen “überlisten”, wenn es geschickt angestellt wird.
Allerdings muss man zugeben, dass man nur auf sehr gutem bis
hervorragendem HiFi-Equipment (das zusammen genommen i.d.R. mehrere
Tausend Euro kostet) einen Unterschied hören kann. Liegt die Qualität
eher auf Niveau der 200 Euro-Microanlage vom Grabbeltisch oder auch
der 999 Euro-Einsteigeranlage von “Geiz ist geil”, kann man sich
derlei Aufwand schenken.
Buchstäblich augenfälliger wird das Ganze übrigens bei
Bild-Interpolationen, was im Grunde genau dasselbe ist wie die
Audio-Konvertierung von 16 auf 24 Bit. Für das “Hochrechnen” von x
auf y Megapixel (x
etwas schon mal machen wollte. Auch hier kann ja objektiv kein
Verfahren wirklich Informationen hinzufügen, aber subjektiv kommen
sie zu qualitativ deutlich unterschiedlichen Ergebnissen, wobei
grundsätzlich jedes halbwegs “raffinierte” Verfahren bessere
Ergebnisse liefert als z.B. eine simple Pixelverdopplung (subjektiv,
aber darauf kommt’s letztlich an).
