Re: Für Terroristen ist die Videoüberwachung… - Ausweitung der Videoüberwachung in Öster…

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> > … sch***egal. Ein Selbstmordattentäter fürchtet die Strafverfolgung
> > nicht.
>
> Und was ist mit den Terroristen, die keine Selbstmordattentäter sind?
Die laufen dort ganz sicher nicht herum und lassen sich filmen. Wie
ich gerade im TV gehört habe, wurde ja “mindestens eine” der Bomben
von Madrid mit einem Handy gezündet. Wahrscheinlich mit einem
geklauten Kartenhandy.
Frag jetzt nicht, wie dann die Bombe unbemerkt an ihren Platz
gekommen sein soll, denk erst nach.
> > Ein Kleinkrimineller ist meistens so doof, dass er die
> > Videoüberwachung nicht bemerkt und stört sich folglich auch nicht
> > dran…
>
> Ob der sich daran stört oder nicht, interessiert niemand. Es geht
> darum, ihn vor ein Gericht zu stellen und einzusperren, damit er in
> Zukunft keine Verbrechen mehr begeht!
die Aufklärungsrate wird durch Videoüberwachung nicht ernsthaft
erhöht. Außerdem gibt es keine absolute Sicherheit. Willst Du jede
Küche filmen, weil dort Messer aufbewahrt werden?
Durch die Videoüberwachung werden Kräfte gebunden und dadurch die
Sicherheit verringert.
C.

Re: Die Videoüberwachung in München hat gezeigt … - Videoüberwachung weiter in der Diskussio…

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videom Thema Courage wird dir jeder Polizist bestätigen das du besser
> nur die Polzei rufst als Dich da einzumischen!! … und das hat
> nichts mit Angst zu tun, sondern mit Vernunft. Du bist in der Regel
> untrainierter als die potenziellen Straftäter bzw. die
> Polizei/Security!!
Das ist in sofern richtig, aber wie kann ich z. B. in einer Münchner
U-Bahn
die Polizei rufen, wo es keine Notrufknöpfe gibt (die heissen
anderswo übrigens unauffällig Taxiruf) und wo es keinen Handy-Empfang
in den U-Bahnen gibt, mangels Mobilfunknetz?
Selbst in meiner (verhältnismässig) kleinen Heimatstadt gibt es
Handy-Empfang in den U-Bahnen, es gibt auch einen Taxiruf/Notfallruf.
Was war passiert? In einer U-Bahn haben ein paar jugendliche
Lautstark andere Fahrgäste beleidigt. Ein anderer Fahrgast hat also
hinten unauffällig den Notruf bemüht und der Bahnfahrer konnte die
Polizei rufen, die dann die Jugendlichen an einer der nächsten
Haltestellen freudig entgegengenommen hat.
So oder so: passiert mal was, kann man so oder so nichts machen. Die
Kameras können dann doch am Ende nur noch so gut oder schlecht wie
nur möglich (!) das Aufzeichnen, was man VORHER schon nicht
ansatzweise verhindern konnte.
Und by the way: ich hab mich schon öfter eingemischt und mir ist
bisher nichts passiert. Und ich würde es immer wieder tun.
d-tail

Re: Die Videoüberwachung in München hat gezeigt … - Videoüberwachung weiter in der Diskussio…

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href=”http://www.meanmusik.de/?p=1159″>video.. das Dir die “Kostüme” nicht gefallen … gut … wir sind ja
nicht auf dem Laufsteg sondern in der Realität!
Das mit dem armeeähnlichen Outfitt passt sicher in die Pläne unserer
Überwachungsfantiker, wir sollen halt langsam an die Armee im Land
gewöhnt werden.
Du hast Recht mit dem Hinweiss auf die Aufstellung der
Sicherheitsleute … sie gehören an “Brennpunkte” … diese können
aber
überall sein! Wenn ich am Ort X überfallen werde und die
Security ist am OrtY nützt mir das nix!!
Es sind einfach zu wenige!
Ein kleines Erlebnis aus Schweden: Ein Marktplatz in einer Stadt in
Schweden … 3 “Typen” mit Ghettoblaster machen es sich auf dem
Pflaster bequem … lautstark! … allg. Unwillen in der Umgebung …
rotzige Sprüche von den “Typen” … in dem Moment kommen 2 Polizisten
auf den Marktplatz … und genau in dem Moment sind die 3 “Typen”
auch schon verschwunden!
Zum Thema Courage wird dir jeder Polizist bestätigen das du besser
nur die Polzei rufst als Dich da einzumischen!! … und das hat
nichts mit Angst zu tun, sondern mit Vernunft. Du bist in der Regel
untrainierter als die potenziellen Straftäter bzw. die
Polizei/Security!!
Für die Verhinderung von Straftaten ist nun mal die Polizei da und
nicht ein XY Kamerasystem. Das bei der Polzei Stellen abgebaut werden
ist eine grobe Dummheit, aber auch das hat wohl System.
Der feuchte Traum unserer Überwachungsfanatiker (Minority Report)
wird auch keine Straftaten verhindern und bleibt hoffentlich ein
(Alb-)Traum.
Gruss Horus

Re: Die Videoüberwachung in München hat gezeigt … - Videoüberwachung weiter in der Diskussio…

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videoWas nur wieder beweist, dass die Annahme, dass hinter jeder Kamera
> > jemand sitzt der alles auswertet, jeden identifiziert und
> > Bewegungsbilder alles Passanten erstellt werden ziemlich abwegig ist.
>
> > Diesem Opfer mit-lighttpd-und-flowplayer-debian-etch/”>nicht, den möglichen nächsten vielleicht doch, weil die
> > Strafe angesichts der Videoaufzeichnung vermutlich deutlich höher
> > ausfällt als ohne.
>
> ??
>
> Demzufolge müsste ja die Strafe mit jedem weiteren Beweisstück
> und/oder mit jeder weiteren Zeugenaussage ein Stück höher ausfallen,
> denn eine Videoaufzeichnung ist ja nun erst einmal nichts anderes als
> ein Beweis.
Auf dem Video aus der Münchener U-Bahn ist der Ablauf zu sehen. Ohne
Video wäre das in dieser Brutalität nich nachzuvollziehen. Der
Richter muss sich nicht auf unvollkommene Aussagen des Opfers und
beschönigenden oder gelogenen Aussagen der Täter verlassen und kann
desegen das ganze wesentlich besser rechtlich würdigen.
Sieh Dir mal Gerichtsverhandlungen an oder wissenschaftliche
Untersuchungen von Zeugenaussagen. Da hätten 100 Zeugen daneben
stehen können und hättens nicht so beschrieben wie’s auf einem Video
zu sehen ist.
> > Es ist ein Unetrschied, ob sie nächste Woche den nächsten verprügeln
> > oder erst in 2 Jahren. Das hilft vielen potentiellen Opfern.
>
> Stimmt, deshalb haben sich in Münchner U-Bahnen auch in kürzester
> Zeit 3 Vorfälle der in etwa gleichen Art ereignet.
Das zeigt ja nur wie viele rumlaufen, denen mal deutlich von einem
Gericht gesagt werden müsste, was davon zu halten ist. Manche Urteile
schrecken nicht wirklich ab.
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1198191991056.shtml
> In dem man sich statt auf unscharfe Videobänder mit Technik aus den
> 80er Jahren einfach wieder mal etwas mehr auf die guten, alten
> Zeugenaussagen stützt.
Zeugen die aus Angst selber Opfer zu werden lieber schweigen ? Oder
Zeugen die die Täter identifizieren sollen ? Da sind unscharfe
Videoaufnahmen deutlich objektiver.
> Würde ich nur teilweise so unterschreiben. Erstens müssen die Medien
> über sowas halt nun mal auch berichten,
Man kann so und so berichten.
> Wir deutschen haben uns so lange der Selbstbemitleidungsmasche bedient,
> bis wir wirklich so passiv geworden sind, dass wir nun vor Problemen
> stehen, die eigentlich absolut vorhersehbar waren.
Nicht Selbstmitleid sondern falsch verstandene Toleranz,Offenheit und
Liberalität.
Die steigende Aggressivität und Gewalt zwischen unterschiedlichen
Nationalitäten ist meines Erachtens ein Machtkampf. Es geht nur darum
sich selbst oder dem umstehenden klar zu machen, wer wieviel Macht
hat.
In anderen Ländern wird da wesentlich deutlicher klargestellt, dass
die eigene Identität und Kultur vorherschend bleiben wird und sich
die anderen integrieren können. Bei uns bin ich mir nicht ganz sicher
wo’s enden wird.
Nichts gegen den Bau einer Moschee. Aber wenn ein wesentlicher
Bestandteil der Baupläne darin liegt, dass die Minarette höher sein
müssen als die Kirchtürme aller umliegenden christlichen Kirchen,
dann schafft man völlig unnötig Symbole.
Deswegen befürchte ich, dass die gewaltsamen Auseinandersetzungen
zwischen unterschiedlichen Nationalitäten mehr werden.
Die Rechten haben ein leichtes Spiel sich auszubreiten, solange die
anderen sich darin gefallen alls schön zu reden und mit der Toleranz
übers Ziel hinausschießen.

Re: Die Videoüberwachung in München hat gezeigt … - Videoüberwachung weiter in der Diskussio…

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videos die ganze Videoüberwachung nicht viel bringt.
>
> Polizisten hätten mir ihrer Anwesenheit die Straftat verhindern
> können, die Kameras zeichnen die Sauerei nur auf.
Es ist ein Mengenproblem. Die Polizei kann nicht überall sein.
> Ausserdem reagiert in der Kamerazentrale offensichtlich kein Mensch auf diese
> Ereignisse.
Was nur wieder beweist, dass die Annahme, dass hinter jeder Kamera
jemand sitzt der alles auswertet, jeden identifiziert und
Bewegungsbilder alles Passanten erstellt werden ziemlich abwegig ist.
Das ist aber das Hauptargument der Kritiker.
Tatsächlich href=”http://www.sex-video-blog.porno-videos.ws/1533/bimbo-reality-sex-32/”>sind meist nur die letzten 24 Stunden aufgezeichnet und
ansehen tut sich’s nur jemand, wenn etwas passiert ist. Da behaupten
aber die Gegener des Überwachungsstaates Deutschland, dass das
gelogen ist.
> In jeder Gesellschaft gibt es Menschen die auf niemanden Rücksicht
> nehmen, noch nichteinmal auf sich selbst! Denen ist es sicher egal ob
> sie dabei gefilmt werden oder nicht! Dem Opfer hilft das nichts!!
Diesem Opfer nicht, den möglichen nächsten vielleicht doch, weil die
Strafe angesichts der Videoaufzeichnung vermutlich deutlich höher
ausfällt als ohne.
Es ist ein Unetrschied, ob sie nächste Woche den nächsten verprügeln
oder erst in 2 Jahren. Das hilft vielen potentiellen Opfern.
> Das beste wäre es wenn solche Dinge verhindert werden!
Super Idee, wie macht man das.
> Es geht doch hier um die potenziellen Opfer!!!!! … und nicht um
>
Technik, Spezl

Re: Die Videoüberwachung in München hat gezeigt … - Videoüberwachung weiter in der Diskussio…

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video ist ein Mengenproblem. Die Polizei kann nicht überall sein.
Was doch nur weiter darauf hindeutet, dass es in der Polizei
Personalmangel gibt.
> > Ausserdem reagiert in der Kamerazentrale offensichtlich kein Mensch auf diese
> > Ereignisse.
>
> Was nur wieder beweist, dass die Annahme, dass hinter jeder Kamera
> jemand sitzt der alles auswertet, jeden identifiziert und
> Bewegungsbilder alles Passanten erstellt werden ziemlich abwegig ist.
In der Tat. Es wäre ja auch sehr widersprüchlich: an Polizisten wird
gespart, aber ausgerechnet mehr Augen fürs Monitoring werden
eingestellt? Das glaub ich halt nicht so! ;-) > Das ist aber das Hauptargument der Kritiker.
Nein, das Hauptargument der Kritiker (z. B. von mir) ist, dass
Kameras überhaupt nicht helfen, Verbrechen einzudämmen. Kameras
zeichnen nur (meist ziemlich unscharf) das auf, was gerade passiert.
Und nach dem man zusammengeschlagen wurde, hilft einem die
Erkenntnis, dass man die Täter VIELLEICHT anhand unscharfer
Videobänder identifizieren könnte (KÖNNTE) eben auch nicht viel
weiter.
Hier hatte es irgendwo ja wer bereits geschrieben: wenn da jemand
aggressiv ist und jetzt unbedingt einen “klatschen” möchte, dann ist
solchen Leuten auch ne Kamera egal.
> Tatsächlich sind meist nur die letzten 24 Stunden aufgezeichnet und
> ansehen tut sich’s nur jemand, wenn etwas passiert ist. Da behaupten
> aber die Gegener des Überwachungsstaates Deutschland, dass das
> gelogen ist.
Richtig.
> > In jeder Gesellschaft gibt es Menschen die auf niemanden Rücksicht
> > nehmen, noch nichteinmal auf sich selbst! Denen ist es sicher egal ob
> > sie dabei gefilmt werden oder nicht! Dem Opfer hilft das nichts!!
>
> Diesem Opfer nicht, den möglichen nächsten vielleicht doch, weil die
> Strafe angesichts der Videoaufzeichnung vermutlich deutlich höher
> ausfällt als ohne.
??
Demzufolge müsste ja die Strafe mit jedem weiteren Beweisstück
und/oder mit jeder weiteren Zeugenaussage ein Stück höher ausfallen,
denn eine Videoaufzeichnung ist ja nun erst einmal nichts anderes als
ein Beweis.
> Es ist ein Unetrschied, ob sie nächste Woche den nächsten verprügeln
> oder erst in 2 Jahren. Das hilft vielen potentiellen Opfern.
Stimmt, deshalb haben sich in Münchner U-Bahnen auch in kürzester
Zeit 3 Vorfälle der in etwa gleichen Art ereignet.
> > Das beste wäre es wenn solche Dinge verhindert werden!
>
> Super Idee, wie macht man das.
In dem man sich statt auf unscharfe Videobänder mit Technik aus den
80er Jahren einfach wieder mal etwas mehr auf die guten, alten
Zeugenaussagen stützt. In dem Menschen generell mal wieder etwas
couragierter werden.
In dem wir endlich einsehen, dass wir ein gesellschaftliches Problem
haben.
> > Es geht doch hier um die potenziellen Opfer!!!!! … und nicht um
> > Technik, Spezl

Re: Videoüberwachung sollte es noch viel mehr geben - ist sicherer - Rot-Grün führt Videoüberwachung in Nordr…

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> Ich habe jedenfalls nix zu verstecken. Je mehr videoüberwacht wird,
> desto besser für uns Bürger.
>
> Ich möchte Videoüberwachung an folgenden Bereichen:
> - Strassenstrich
> - Treffpunkte der Tricherszene und Drogendealer
> - Schwimmbäder
> - Schulklos
> - Bahnhöfe
> - Flughäfen
> - Einkaufsstrassen
> - vor Banken
> - auf Konzerten
> - bei Fussballereignissen (wird teilweise gemacht :) > - Jugendherbergen
>
>
> butzi
>
> MumuHamster
Genau und sender in den Kopf eines jeden, damit man ihn tracen kann,
jedes gesprochene Wort hört und das was er hört! Vielleicht noch
einen InBrainChip (IBC, sollte ich mir patentieren lassen, den
Begriff) damit man die Gedanken lesen kann und schon vorher weis,
wann wer wo eine Straftat begehen will!
Ich wette, dass man auch was Dir was finden würde, wenn man will!

Videoüberwachung muss durch andere Maßnahmen ergänzt sein. - Täter gefasst - Videoüberwachung als Erf…

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videonn solche Tätet nicht wiederholt bei Straftaten mit
> sehr “milden” Sanktionen davonkommen würden,
> dann würde ich sagen, stimmt das was Du sagst.
Ich stimme gerne zu, dass Überwachungskameras nicht alles regeln
können.
Ich bin nicht für eine Verschärfung des Strafrechtes, aber für eine
konsequente Anwendung.
> > Es geht um nichts weniger als um Gerechtigkeit.
> > Für das Opfer ist es ungeheuer wichtig, dem Täter in die Augen sehen
> > zu können und ihm sagen zu können, was er angerichtet hat.
>
> Dazu braucht ein Opfer aber keine Kamera oder?
Wenn die Tat anders nicht dokumentiert werden kann, dann schon.
(Mir geht es jetzt nicht um den konkreten Fall, da weiß ich gar
nicht, wie es mit Zeugenaussagen aussah. Aber wenn jemand nachts um 2
alleine auf dem Bahnsteig steht, wäre es gut, wenn Untaten per Kamera
dokumentiert und dank einer Sicherheitszentrale auch schnell reagiert
werden könnte.
> > Für das Opfer ist es wichtig, dass der Täter zu einer
> > Wiedergutmachung verpflichtet wird, finanziell und ideell.
>
> Die erwartest Du dann von offensichtlichen Vollidioten und
> absolut Unfähigen?
Das müsste das Verfahren ergeben. Pauschal würde ich sagen, dass auch
Vollidioten gewisse Rechte haben, die ihnen nicht einfach genommen
werden dürfen.
Meine These ist: Jede Mark, die vernünftig in ein Netz von
Sozialarbeit und Therapie gesteckt wird, spart ein Mehrfaches im
Strafvollzug und im Bereich der Opferbetreuung.
Wobei Sozialarbeit durchaus fördern _und_ fordern sollte.
> Wie soll so jemand je einen Schadensersatz leisten können?
Nur: Wenn man ihn nicht packen kann, weil er anonym zuschlagen und
verschwinden kann, wird er niemals mit der Schadensersatzforderung
konfrontiert werden.
Dann bleiben das immer anonyme Opfer, an denen er seinen Spaß hat.
Ich gehe schon davon aus, dass es bei den Tätern etwas bewirkt, wenn
sie ganz konkret mit den Folgen ihres Tuns konfrontiert werden. Ob es
genug bewirkt, müsste man sorgfältig prüfen - und ggf. konsequent
handeln.
> Im Fall des Rentners ist dieser sehr wahrscheinlich auch schon tot
> wenn diese Idioten mal wieder aus dem Knast kommen.
> Und nun?
Dann war er (der Idiot) solange zumindest ausgeschaltet.
> Ich glaube auch nicht das solche Leute ohne gründlich Therapie
> je kapieren würden, was die angerichtet haben.
Das ist ja das Schlimme an unserem Rechtssystem:
Wer schuldig ist, bekommt keine Therapie.
Wer schuldunfähig ist wegen psychischer Schäden, der kann Therapie
bekommen - wenn er Glück hat.
Es gibt zwar Gefängnispsychologen, aber deren Hauptaufgabe besteht in
der Begutachtung von Insassen und in der Aufrechterhaltung der
Ordnung in der Anstalt. Therapie: Fehlanzeige.
Was sicherlich zu den hohen Rückfallquoten beiträgt.
> Bai manchen hab ich auch ernste Zweifel ob es mit Therapie
> je soweit kommen würde.
Probieren kann man es ja.
> > Auch Kleinkriminalität kann Menschen in einem Maße in ihrer
> > Integrität verletzten, dass sie ihres Lebens nicht mehr froh werden.
> > Darum sollen sie wenigstens dadurch entlastet werden, dass die Täter
> > gefunden werden und der gerechten Strafe zugeführt werden können.
>
> Und das soll dann eine Kamera erreichen?
> Wie gesagt, guckt dir mal die Bilder von solchen Kameras an.
Na gut. Vielleicht sollte man mal an der Qualität der Kameras
basteln.
Wenn da nur Schrott hängt, kann man es lieber bleiben lassen.
> > Die Opfer werden zusätzlich in den Hintern getreten (”Was hat ihm die
> > Überwachung genutzt?!”) und die Täter werden potentiell in Schutz
> > genommen (”Baut die Überwachung ab, sie nutzt ja doch nichts”).
> Kamaras dokumentieren nur. Sie verhindern nicht.
> Denn würden sie verhindern, hätten sie nichts zu dokumentieren.
Klar. Habe ich ja genau so auch geschrieben. Nur: Wenn die Tat nicht
dokumentiert wird, kann das Opfer auch keine Entschädigung bekommen.
(Es gibt ja sogar staatliche Opferentschädigungsprogramme. Aber auch
dazu muss erst die Tat dokumentiert sein.)
> > Wer zu solchen Argumenten greift, sollte ehrlich dagen, dass ihm an
> > Recht und Gerechtigkeit oder an einem Rechtsstaat nichts liegt. Er
> > nutzt ja auch nichts und verhindert Straftaten nicht.
>
> Also bitte, gegen derlei verwehre ich mich auf strikte Weise.
> Das sind die üblichen Totschlagargumente
> von Überwachungsfanatikern.
Manchmal haben auch Überwachungsfanatiker Recht. (Ich würde mich aber
ungern dazu zählen lassen.)
> Nenne mir bitte einen Fall, wo es durch reine Überwachung durch
> Kameras
> und meinetwegen abhören zur Verhinderung einer Straftat gekommen ist.
M.E. sollte die Kamera einer von mehreren Bausteinen sein.
Dazu gehören viele andere Bausteine, von denen die Zivilcourage der
übrigen Bevölkerung nicht der unwesentlichste ist.
Aber ich glaube, es ist ein wichtiger Baustein.
> Setze das was Du findest in Relation zu falschen Alarmen, extremer
> Belästigung für absolut unschuldige Bürger (Beispiel:
> Namensähnlichkeiten…etc.)
> und dann guck mal was unter dem Strich übrig bleibt.
Die Relation muss zweifellos gewahrt bleiben. Und an der Stelle
braucht es sicher auch eine kritische Begleitung von solchen
technischen Maßnahmen.
> Gilt deine ach so hoch gehaltene Gerechtigkeit nicht für absolut
> unschuldig in den Überwachungswahn geratene Bürger?
Ich denke, wenn es kein Opfer auf einem Bahnsteig gibt, dann gibt es
auch keinen Anlass, Fotos auszuwerten, und dann gerät auch niemand
unschuldig in Verdacht.
Umgekehrt: Wenn etwas geschehen ist, dann geraten zwangsläufig eine
ganze Reihe Unschuldige in Verdacht, und die Aufgabe polizeilicher
Ermittlungsarbeit besteht darin, die Verdachtsmomente zu bewerten. Je
genauer bestimmte Indizien sind, desto weniger Unschuldige werden
belastet.
Wenn die Indizien zu ungenau sind, wird es gar keine Verdächtigen
geben - und es wird auch keiner verurteilt werden können. Dann lieber
möglichst präzise Indizien.
> > Und dass dazu auch bessere Bildung gehört, bessere Erziehung, bessere
> > Ausstattung von Jugendämtern und und und, das steht noch auf einem
> > anderen Blatt und ist ebenso unbestritten.
>
> Nei es steht nicht auf einem anderen Blatt.
> Es muss auf dem ersten Blatt stehen.
Gut, da stimme ich sofort zu.
> Das ist eine mittlerweile extrem alte Kenntnis.
> Warum wird nur nicht danach gehandelt?
Weil es etwas kostet, und weil es für diese Ausgaben so gut wie keine
Lobby gibt.
> Und alle Piloten und Kapitäne, Motorradfahrer, Mofafahrer
> und in der Schweiz sogar die Fahrradfahrer.
> Selbst Kriegsschiffe und U-Boote haben eine Nummer.
Es geht ja nicht um die Nummer an sich, sondern um das öffentliche
gut lesbare Kennzeichen.
> Sorry aber das ist dumme Polemik.
Keineswegs. Der Gedanke enttarnt das Totschlagargument, alle würden
etwa durch Vorratsspeicherung unter Generalverdacht gestellt.
Denn dort, wo wir völlig selbstverständlich bereits jetzt
Vorratsspeicherung von Daten haben, wird dieses Argument nie
vorgetragen - aus gutem Grund.
> Kann es sein das Nummernschilder nur den Halter identifizieren,
> aber nicht den wahren Fahrer?
Nur wird der Halter in der Regel wissen, wer der Fahrer ist. Das
schränkt den Kreis derer, bei dem man suchen muss, schon ganz gut
ein.
Ohne diese Einschränkung könnte man den Fahrer so gut wie nie
ausfindig machen.
So kann man aber das Fahrzeug ermitteln. Und wenn es nicht über das
Kennzeichen geht, dann geht es über einen Abgleich von Unfallspuren
mit der Meldekartei, die auch über den Halter oftmals zum Fahrzeug
führt. Alles Vorratsspeicherung, die im konkreten Fall der Ermittlung
dient.
Warum habe ich in diesem Bereich noch nie den Vorwurf gehört, dass
damit alle Autohalter unter Generalverdacht gestellt würden, und dass
deswegen die Datei abgeschafft werden müsste?
Aber das ist ein weites anderes Thema…

Re: Videoüberwachung ist nicht _nur_ schlecht! - Landesdatenschützer: Videoüberwachung ni…

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videoh finde das auch gut, aber bitte nicht so einseitig wie man es hier
> oft zu lesen bekommt.
Genau, Datenschutz ist ein Thema, über das in der heutigen
Zeit _diskutiert_ werden muss!
>
> > Und ich bemängle auch stets
> > die mangelnde Kontrolle und Reglementierung.
> Das Problem ist doch nicht was mit den Ergebnissen gemacht werden
> könnte sondern was gemacht wird und wann ein Ergebnis verwendet
> werden kann und wann nicht.
Nein! Es muß geregelt werden, was überhaupt gemacht werden _darf_
und _wie_ die Ergebnisse verwendet werden. Und zwar _vorher_!
> Zur Aufklärung oder Verhinderung von
> Straftaten braucht der Staat (und das sind wir alle zusammen)
> entsprechende Hilfsmittel.
OK! Aber _Recht_staatliche! Alles Andere ist klarer Verfassungsbruch!
Und das ist leider Realität!
> Jeder Mensch hat Rechte und Pflichten. Die Freiheit des einen ist oft
> eine Einschränkung des anderen.

Das stimmt so nicht!
Die Freiheit des einen ist keine Einschränlung des anderen.
Die Sicherung der Freiheit von Vielen bedeutet allerdings die
Einschränkung der Freiheit von Einigen.
> Was hat aber nun das größere Gewicht?
Das ist auch meine zentrale Frage.
> Ich habe das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Wie aber soll der
> Staat mich vor den Kriminellen schützen wenn die Datenschützer sich
> mehr für die Begrenzung der Mittel zum Schutz der Bürger einsetzen
> als deren Interessen wirklich zu vertreten?
ACK! Das ist auch mein Problem.
Ich bin nicht gegen gewisse Massnahmen. Aber bitte wie oben
schon gesagt, und auch in meinem Post: Verfassungsgerecht und
einem Rechtstaat angemessen. Und nicht so wie momentan!
> Es wird viel behauptet - nämlich was unter dem Argument der
> Privatsphäre nicht sein darf, aber dann sollen diese Leute sich doch
> zuhause einschließen wenn sie so “privat” sein wollen.
Nein! Siehe Grundgesetz! Insbes. Art.2,3,4,5,8,9,10(!!),11(!),13.
> > Nun zum Thema “Videoüberwachung nimmt zu”:
> >
> > Wir haben Videogeräte seit ca. 20 Jahren!
> > Und solange setzt die Polizei dies sicherlich auch
> > schon ein, auf Demos, Sportveranstaltungen etc.
> > Um Hooligans zu identifizieren, auf Demos sehe ich
> > das schon problematischer.
>
> Ich sehe das anders. Es kommt nur darauf an das mit den Videos kein
> Missbrauch getrieben wird. Missbrauch ist es nicht wenn damit
> kriminelle Leute - die sich in der Masse sicher fühlen - unbemerkt
> ihr Unwesen treiben dürfen.
ACK!
> > Die Polizei setzt Video auf der Autobahn ein und
> > hat den einen oder anderen Raser damit schon gestoppt.
> > Finde ich gar nicht gut, ich fahre gerne schnell(er)!
>
> Aha, genau das ist doch der Hauptgrund bei allem “ich bin dagegen”.
> Es soll mit der Begründung “Datenschutz” verhindert werden das
> Straftaten auch geahndet werden.
ACK! Genau das deute ich damit an!
Auch der Daten_schutz_ kann missbraucht werden!
> > Und weil sie eben mehr wird, fordere ich Gesetze, die es
> > genauestens reglementieren.
> > 1) Speicherung für max. 4 Wochen!
> warum?
Rechtssicherheit!
> > 2) Biometrieabgleich maximal für flüchtige Verbrecher!
> warum?
Es gilt immer noch die Unschuldsvermutung: Jeder ist unschuldig,
bis das Gegenteil erwiesen ist. So auch: keine Ermittlung gegen
_absolut_ unbeteiligte.
Präventivüberwachung, ohne diesen Abgleich haben m.E. anderen
Charakter.
> > 3) Über die Aufzeichnungen darf nur ein Richter verfügen!
> > (Also Polizei macht sie-ab in safe-Richter entscheidet, wann
> > irgendwas rausgeholt wird)
>
> warum?
Rechtstaat!
Der Polizei, die die Gesetze gar nicht kennen _können_
und auch heute schon nicht kennen, würde ich solche Daten nicht
unbedingt anvertrauen. Ausnahme: Besondere Diensstelle, besetzt mit
Juristen, die eine Zusatzausbildung im Datenschutzrecht haben.
> > 4) Es muss auf die Videoaufzechnung hingewiesen werden.
> > Im Fußballstadium würde das heissen, daß da vor dem Spiel
> > so eine Art Vorspann über den Monitor läuft, und zwar genau
> > vor dem Anstoß!
>
> damit habe ich kein Problem
Ich auch nicht!
Ich glaube damit hätte keiner ernsthaft Probleme!
> > 5) Keinerlei Einsatz von zweifelhafter Software, z.B. um
> > Bewegungsmuster zu erkennen!
> > …
>
> was spricht dagegen? Solange die Verwertung bzw. Veröffentlichung von
> Erkenntnissen limitiert ist habe ich damit kein Problem.
Was spricht dagegen? Vieles!
Und du sagst es schon: Limitierung!
Als Techniker halte ich, zum. die momentane SW als absolut
untauglich,
hier irgendwas machen zu _dürfen_.
> Übrigens: Wer sich immer und überall beobachtet fühlt dem können die
> besten Gesetze nicht helfen.
Der ist krank! Gebe dir Recht!
Mein(!) Problem ist allerdings nicht die Überwachung, sondern was man
daraus macht, sprich die klare Regelung und die Bewertung der
Massnahmen
und zwar _vorher_ (Rechtsstaat).
Wenn der Staat(in dem Falle die Polizei, BGS, Zoll, BKA, BND) etwas
tut, was nicht vorher _klar_ gesetzlich geregelt ist, ist das nicht
richtig. Das ist allerdings leider Realität!
Solange gilt:
BRD = Bananen Republik Deutschland!
> MfG
>
> Kalle
Ebenfalls
patch

Re: Videoüberwachung ist nicht _nur_ schlecht! - Landesdatenschützer: Videoüberwachung ni…

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im-buro-kristal-summers/”>video wird viel behauptet - nämlich was unter dem Argument der
> Privatsphäre nicht sein darf, aber dann sollen diese Leute sich doch
> zuhause einschließen wenn sie so “privat” sein wollen.
das wird nur kurz funktionieren. Wenn die öffentliche VÜ etabliert
ist, werden Statistiken erstellt, daß die meisten Delikte im privaten
Rahmen begangen werden. Sicherlich wird man dann wieder viel über
Kindesmißbrauch lesen und dann kommt das alte Argument, daß das Recht
des Einzelnen dem der Gemeinschaft unterzuordnen ist und daß eine
wirksame Prävention nur mit einer Ü der privaten Gemächer machbar
ist.
Das grundsätzliche Problem in dieser “Demokratie” ( ein guter Gag
)ist, daß es keine moralischen oder ethischen Werte, sondern nur
ökonomische gibt. Wirtschaftlicher Machterhalt ist nur über Kontrolle
und Repression zu erreichen, die dann zwangsläufig ausgeübt werden
wird —> Sklaverei.
> > Nun zum Thema “Videoüberwachung nimmt zu”:
> >
> > Wir haben Videogeräte seit ca. 20 Jahren!
und es wird immer mehr. Und es kommen neue Überwachungsmethoden
hinzu. Der Zweck ist völlige Meinungskontrolle mit schrittweiser
Verschärfung der Entrechtung und Überwachung.
> Ich sehe das anders. Es kommt nur darauf an das mit den Videos kein
>
Missbrauch getrieben wird.
Wer garantiert das? Glaubst Du an Moral in der Politik/Wirtschaft?
> Missbrauch ist es nicht wenn damit
> kriminelle Leute - die sich in der Masse sicher fühlen - unbemerkt
> ihr Unwesen treiben dürfen.
>
Ab und zu werden die Werkzeuge sicher auch mal dazu benutzt. Was hat
die Politik/Wirtschaft für ein Interesse daran, Verbrechen zu
_verhindern_ ??? Ich kann keines erkennen.
> Aha, genau das ist doch der Hauptgrund bei allem “ich bin dagegen”.
> Es soll mit der Begründung “Datenschutz” verhindert werden das
> Straftaten auch geahndet werden.
Schwachsinn. Ich will Sklaverei und Erpressbarkeit verhindern. Nicht
alles, was niemand wissen soll, ist illegal. Und vor allem: WER
definiert,
was legal und was illegal ist? Moralisch respektable
Instanzen? Selten so gelacht.
> warum?
>
> > 2) Biometrieabgleich maximal für flüchtige Verbrecher!
>
> warum?
>
Warum nicht?
> > 3) Über die Aufzeichnungen darf nur ein Richter verfügen!
> > (Also Polizei macht sie-ab in safe-Richter entscheidet, wann
> > irgendwas rausgeholt wird)
>
> warum?
>
Warum nicht?
> > 4) Es muss auf die Videoaufzechnung hingewiesen werden.
> > Im Fußballstadium würde das heissen, daß da vor dem Spiel
> > so eine Art Vorspann über den Monitor läuft, und zwar genau
> > vor dem Anstoß!
>
> damit habe ich kein Problem
Na, das ist aber nett. Da unsere Regierenden ja so erhaben über jeden
Zweifel sind, wird das auch bestimmt funktionieren.
> > 5) Keinerlei Einsatz von zweifelhafter Software, z.B. um
> > Bewegungsmuster zu erkennen!
> > …
>
> was spricht dagegen? Solange die Verwertung bzw. Veröffentlichung von
> Erkenntnissen limitiert ist habe ich damit kein Problem.
Was spricht dafür?
> Übrigens: Wer sich immer und überall beobachtet fühlt dem können die
> besten Gesetze nicht helfen.
Denn Gesetze werden von denen gemacht, denen sie nützen.
Gruß

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