Re: Die Videoüberwachung in München hat gezeigt … - Videoüberwachung weiter in der Diskussio…

10:03 am Allgemein

video ist ein Mengenproblem. Die Polizei kann nicht überall sein.
Was doch nur weiter darauf hindeutet, dass es in der Polizei
Personalmangel gibt.
> > Ausserdem reagiert in der Kamerazentrale offensichtlich kein Mensch auf diese
> > Ereignisse.
>
> Was nur wieder beweist, dass die Annahme, dass hinter jeder Kamera
> jemand sitzt der alles auswertet, jeden identifiziert und
> Bewegungsbilder alles Passanten erstellt werden ziemlich abwegig ist.
In der Tat. Es wäre ja auch sehr widersprüchlich: an Polizisten wird
gespart, aber ausgerechnet mehr Augen fürs Monitoring werden
eingestellt? Das glaub ich halt nicht so! ;-) > Das ist aber das Hauptargument der Kritiker.
Nein, das Hauptargument der Kritiker (z. B. von mir) ist, dass
Kameras überhaupt nicht helfen, Verbrechen einzudämmen. Kameras
zeichnen nur (meist ziemlich unscharf) das auf, was gerade passiert.
Und nach dem man zusammengeschlagen wurde, hilft einem die
Erkenntnis, dass man die Täter VIELLEICHT anhand unscharfer
Videobänder identifizieren könnte (KÖNNTE) eben auch nicht viel
weiter.
Hier hatte es irgendwo ja wer bereits geschrieben: wenn da jemand
aggressiv ist und jetzt unbedingt einen “klatschen” möchte, dann ist
solchen Leuten auch ne Kamera egal.
> Tatsächlich sind meist nur die letzten 24 Stunden aufgezeichnet und
> ansehen tut sich’s nur jemand, wenn etwas passiert ist. Da behaupten
> aber die Gegener des Überwachungsstaates Deutschland, dass das
> gelogen ist.
Richtig.
> > In jeder Gesellschaft gibt es Menschen die auf niemanden Rücksicht
> > nehmen, noch nichteinmal auf sich selbst! Denen ist es sicher egal ob
> > sie dabei gefilmt werden oder nicht! Dem Opfer hilft das nichts!!
>
> Diesem Opfer nicht, den möglichen nächsten vielleicht doch, weil die
> Strafe angesichts der Videoaufzeichnung vermutlich deutlich höher
> ausfällt als ohne.
??
Demzufolge müsste ja die Strafe mit jedem weiteren Beweisstück
und/oder mit jeder weiteren Zeugenaussage ein Stück höher ausfallen,
denn eine Videoaufzeichnung ist ja nun erst einmal nichts anderes als
ein Beweis.
> Es ist ein Unetrschied, ob sie nächste Woche den nächsten verprügeln
> oder erst in 2 Jahren. Das hilft vielen potentiellen Opfern.
Stimmt, deshalb haben sich in Münchner U-Bahnen auch in kürzester
Zeit 3 Vorfälle der in etwa gleichen Art ereignet.
> > Das beste wäre es wenn solche Dinge verhindert werden!
>
> Super Idee, wie macht man das.
In dem man sich statt auf unscharfe Videobänder mit Technik aus den
80er Jahren einfach wieder mal etwas mehr auf die guten, alten
Zeugenaussagen stützt. In dem Menschen generell mal wieder etwas
couragierter werden.
In dem wir endlich einsehen, dass wir ein gesellschaftliches Problem
haben.
> > Es geht doch hier um die potenziellen Opfer!!!!! … und nicht um
> > Technik, Spezl

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