Re: nächster Schritt: Videoüberwachung im privaten PKW - Videoüberwachung im Taxi: Flop in Wien, …
März 21, 2008 Allgemein No Comments> Das wird langsam immer besser. Wieviel Gewalt gegen Taxifahrer gabs
> denn?
> Was das wirklich so viel, dass es als Rechtfertigung dafür reicht,
> teuer zahlende Kunden in womöglich kompromittierenden Umständen
> festzuhalten?
Wer setzt sich denn kompromittierenden Situationen aus, wenn er weiß,
dass er dabei gefilmt werden kann? Und wenn jemand besoffen im Taxi
Unisnn lallt, dann sollte man mit Aufnahmen leben können, wer hat
noch niemals nachhaltig gefeiert? Hinzu kommt hier: Da es sich um
Wirtschaftsunternehmen handelt, kann man in seiner Eigenschaft als
Kunde gegensteuern.
Ganz anders sieht es bei staatlichen Maßnahmen aus, dort ist man eben
nicht König Kunde, sondern dummer und potentiell regierungskritischer
und damit terrorverdächtiger Pöbel.
Wir sollten das nicht durcheinander bringen: Solange ich weiß, dass
ein Privatmensch oder -unternehmen Aufnahmen von mir machen will,
kann ich dagegen vorgehen. Dem Überwachungsstaat ist man dagegen so
gut wie wehrlos ausgeliefert, da sich die göttliche (resp.
tyrannische) Politik nicht mal mehr um Rechtssprechung und um die
Verfassung schert. Nach dem Motto: Was kümmert mich der Richter am
XY-Gericht? Ich bin als Abgeordneter ohnehin immun und mir kann
keiner was? Außerdem hat Siebzig-Prozent-in-Umfragen-Merkel jedes
auch noch so verfassungsfeindliche Vorgehen mit “Keine Denkverbote!”
sanktioniert.
