Frage zur jetzigen Videoüberwachung / Typ der Kameras (Am Beispiel HH) - Schäuble hält Details zur Videoüberwachu…

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Ich fahre jeden morgen mit der Bahn nach HH rein und in den letzten
Monaten mache ich mir dort fast jedesmal Gedanken über den ganzen
Überwachungswahn.
Vor knapp 3 Wochen habe ich mir auf der Strecke Aumühle-Hamburg(HBF)
mal alle Bahnhöfe genauer angeschaut.
Die Bahnsteige werden ab Aumühle mit doppelten Kameras überwacht,
welche sich jeweils selbst im Blick haben. Sicher um Demontage oder
Sabotage zu verhindern.
Soweit, okay, das geht auch in Ordnung - in der Vergangenheit gabs ja
den S-Bahn-Schubser und andere Dödels die meinten am Bahnsteig unfug
zu treiben.
Nun sind das aber nicht die anderen Kameras. Ab Aumühle findet man
auf jeder Station eine oder zwei (mehr habe ich nicht gefunden) sehr
seltsame Kameras.
Warum seltsam? Nun, sie sind nicht auf den Bahnsteig gerichtet. Sie
sind etwas abseits meist so angebracht das man sie nicht sofort
sieht/beachtet. Außerdem ist es ein absolut anderes Modell. Die
Ausrichtung ist quer zum Bahnsteig, direkt auf Gleis und zwar so das
sie direkt in einen vorbeifahrenden Personenzug zeigen. Selbst die
Doppeldecker können teilweise eingesehen werden.
Ich bin was Kameras zur Überwachung angeht kein Kenner, habe aber
schon diverse Techniken und Machbarkeitsstudien verfolgt und bin
nicht ganz unbedarft was z.B. der militärische Aufklärung an netten
Spielzeug zur Verfügung steht. Mein Gedankengang war der, das normale
Kameras keine vernünftigen Bilder liefern können wenn ein Zug mit
höherer Geschwindigkeit vorbeifährt. Einzig und allein
Hochgeschwindigkeitskameras wären in der Lage scharfe Bilder zu
machen.
Falls jemand einen Einwand bringen möchte, das die Kameras aber
scharfe Bilder liefern, wenn der Zug steht, dann sei hier nur
erwähnt, das dort fast keine Waggons stehen, wenn der Zug hält.
Kurzzüge sowieso nicht.
Vielleicht klingt es paranoid, aber man macht sich eben so seine
Gedanken.
Jetzt frage ich mich, ob zur Zeit diese Kameras testweise aufgestellt
werden, um evtl. die Personenzüge von außen zu überwachen.
Sprichwörtlich einen Blick ins innere zu werfen, ohne das der
Passagier etwas mitbekommt. Eine fast totale Überwachung des
Personenverkehrs wäre somit gegeben.
Ich würde mir gerne so eine Kamera aus nähe angucken, sprich
demontieren, und daheim analysieren. Allerdings glaube ich, hab ich
dann ein Problem :) Vielleicht ist hier ja auch ein Sicherheitsspezi und kann die
verwendeten Kameramodelle erkennen. Ein Feedback, wäre wirklich mal
interessant.
Falls jemand das überprüfen möchte:
Die Kameras sind meistens am Ende des Bahnsteiges angebracht. Kleiner
Pfeiler/Mast oder Nische in der Überdachung. Sie sind wesentlich
kleiner als die länglichen Kameras, welche den Bahnsteig überwachen.
Ungefähr so groß wie eine Brotdose (sehe meine gerade auf’n Tisch -
Typ Klickbox). So wie ich das erkennen konnte, wird das Videosignal,
samt Stromversorgung durch ein einziges dickes Kabel geschickt.
viele überwachte Grüße
DK

Re: Frage zur jetzigen Videoüberwachung / Typ der Kameras (Am Beispiel HH) - Schäuble hält Details zur Videoüberwachu…

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> Nun sind das aber nicht die anderen Kameras. Ab Aumühle findet man
> auf jeder Station eine oder zwei (mehr habe ich nicht gefunden) sehr
> seltsame Kameras.
> Warum seltsam? Nun, sie sind nicht auf den Bahnsteig gerichtet. Sie
> sind etwas abseits meist so angebracht das man sie nicht sofort
> sieht/beachtet. Außerdem ist es ein absolut anderes Modell. Die
> Ausrichtung ist quer zum Bahnsteig, direkt auf Gleis und zwar so das
> sie direkt in einen vorbeifahrenden Personenzug zeigen. Selbst die
> Doppeldecker können teilweise eingesehen werden.
Sicher das das Kameras sind? Das könnten genausogut Radar-Sensoren
sein, die den Zug detektieren sehen fast aus wie Kameras, das
“Objektiv” ist aber eigentlich eine Hornantenne, arbeiten gewöhnlich
mit 9GHz.
Hier in München sind solche Dinger an fast allen U- und
S-Bahn-Stationen im Einsatz. Durch Sie werden unter anderem die
Infoscreens (diese Video-Werbetafeln) geschaltet, damit der
Videoprojektor nicht den Fahrgästen ‘ne kostenlose “Gesichtsbräunung”
verpasst. Auf unübersichtlichen Bahnsteigen werden damit auch die
Videomonitore die die Bilder der Überwachnugskameras für den
Lokführer anzeigen geschaltet.