Videoüberwachung und Selbstmordattentäter - Nach Kofferbombenfunden - mehr Videoüber…
Februar 28, 2008 7:01 am AllgemeinHi,
um mal einen weiteren Aspekt in die Runde zu werfen: gegen
Selbstmordattentäter helfen Kamera’s gar nichts. Vielleicht haben sie
sogar noch einen gegenteiligen Effekt. Denn die “Wirkung” eines
Selbstmordattentats beruht zu einem gewissen Teil auch auf
Publizität! Ebend um Angst und Schrecken zu verbreiten! Ich möchte
hier keine Details ausmalen, nur soviel dazu: in diesem Fall könnte
Videoüberwachung sogar den gegenteiligen Effekt haben.
Wie schon im Artikel beschrieben: gegen Videoüberwachung an
bestimmten, definierten (!) Orten und zu bestimmten definierten (!)
Zwecken, insbesondere dort, wo ich damit auch Straftaten verhindern
(!) und nicht nur hinterher aufklären kann (siehe z.B. Parkplatz
gegen Vandalismus oder Diebstahl) ist so wohl nichts einzuwenden.
Die Rufe der Politiker indes sind in aller Regel leider nur
Populismus! Definitiv! Reiner Populismus und nichts anderes -
einfache Überlegungen beweisen es!
Denn: entsprechend flächendeckende Videoüberwachung kann eines sicher
nicht - Straftaten nennenswert verhindern! Sie kann nach einer
Straftat helfen (den Datenschutz mal außer acht gelassen), diese
aufzuklären, wohlbemerkt - sie kann helfen, sie ist kein
Allheilmittel!
Gegen Terrorismus hilft Videoüberwachung jedoch absolut nicht! Das
läßt sich ganz aktuell an den Geschehnissen mit den 2 Kofferbomben
nachweisen. Der Anschlag selbst wurde ja nicht verhindert und wäre
auch nicht verhindert worden, wenn es mehr Videoüberwachung gegeben
hätte. Der Anschlag hat stattgefunden! Nur einem technischen Fehler
der Bombenbauer haben wir es zu verdanken, das dabei niemand zu
Schaden gekommen ist!
Videoüberwachung kann ein Mittel sein, Kriminalität einzudämmen. Als
populistisches Instrument der Politiker ist es hingegen nur
schädlich!
Schönen Tag noch,
Thomas
