Re: M-VCD = Mole Video CD auch MVCD, das gibt es doch schon lange - Überlange Spielfilme auf einer Video-CD
Februar 24, 2008 4:01 am AllgemeinIch kann mich dem nur anschliessen: Meine bisherigen Erfahrungen mit
(S)VCDs waren - mit Verlaub - grottenschlecht, so daß ich das Format
schnell ignoriert habe - schliesslich gibt es mit DivX/XviD
qualitativ weit überlegene Kodierverfahren und da ich selbst eine
eigens zu diesem Zweck eingerichtete MultiMedia-Zentrale auf PC-Basis
verwende, war die Kombatibilität mit herkömmlichen DVD-Abspielgeräten
bislang nicht von Bedeutung für mich.
Nun haben meine Eltern sich ein Fernsehgerät mit integriertem
DVD-Player zugelegt und ich habe für zwei Tage ein wenig mit TMPGEnc
herumexperimentiert. Die Ergebnisse haben mich wirklich überrascht:
Glücklicherweise “verträgt” der DVD-Player VBR-MPEG1-kodierte VCDs -
und deren Qualität (2-Pass-VBR) ist trotz der geringen Auflösung von
nur 352×288 erstaunlich gut….auf dem Fernsehschirm. Selbst “Notting
Hill”, mit beinahe 2 Stunden Länge eine recht “harte Nuss”, liess
sich so auf eine VCD quetschen, daß der Vergleich zu einer guten
VHS-Aufnahme in etwa Gleichstand ergab - bei kürzeren Filmen ergibt
sich dagegen sogar ein klarer Vorteil für die Silberscheibe. Das
hätte ich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen nicht erwartet….
